So cool reagiert Anna Wilken auf fiese Kommentare im Netz

Influencerin Anna Wilken wünscht sich schon seit einigen Jahren ein Baby, doch leider klappt es nicht. Auf Instagram zeigt sie die ungeschönte Wahrheit hinter dem unerfüllten Kinderwunsch. Doch für ihre Ehrlichkeit wird sie auf Social Media angefeindet. Ihren Hatern zeigt Anna Wilken nun den Stinkefinger.

Unerfüllter Kinderwunsch bei Ex-GNTM-Kandidatin

Anna Wilken nahm 2014 an der Model-Castingshow „Germany’s Next Topmodel“ teil und stieg freiwillig aus. Seitdem hat sich viel in ihrem Leben verändert – bedauerlicherweise nicht alles zum Positiven. Mit ihrem Ehemann Sargis Adamyan wünscht sie sich schon länger ein gemeinsames Kind, doch aufgrund ihrer Endometriose bisher ohne Erfolg. Die Influencerin versuchte in den vergangenen Jahren auch durch künstliche Befruchtung schwanger zu werden, lies sich vor Kurzem sogar die Gebärmutter und Eierstöcke „verjüngen“. Doch ihr Kinderwunsch blieb bisher unerfüllt.

Anna Wilken beschönigt nichts auf ihrem Instagram-Account. Ihren 503.000 Follower*innen zeigt sie, wie sie sich fühlt, wie sie mit ihrer Fehlgeburt umgeht und wie schwer es für sie ist, jedes Mal aufs Neue einen negativen Schwangerschaftstest in den Händen zu halten. Sie räumt auch mit Gerüchten auf und klärt über künstliche Befruchtung auf.

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Mit ihrem eigenen Leid hat sie gelernt umzugehen und die Hoffnung auf ein Baby noch lange nicht aufgegeben. Doch die Influencerin bekommt auch immer wieder fiese Kommentare zu lesen, die richtig unter die Gürtellinie gehen. So zum Beispiel der Kommentar, zu einer missglückten Schwangerschaft: „Besser so. Wäre eh nur das dritte Sternenkind geworden!“

Anna Wilken reagiert darauf mit dem Stinkefinger und hat auch klare Worte für ihre Hater parat. Sie schreibt zu ihrem Mittelfinger-Foto: „Bei solchen Kommentaren juckt es mich irgendwie immer an der Stirn…“ Sie teilt solche Kommentare öffentlich aus folgendem Grund: „Sie verdeutlichen nämlich noch einmal, wie viel Problematik noch in der Kinderwunsch-Thematik steckt. Es ist zudem ein Grund, wieso sich viele Betroffene nicht trauen, über ihren unerfüllten Kinderwunsch oder Fehlgeburt und sonstigen Themen zu sprechen. Das ist mehr als schade!“

„Es sollte kein Tabuthema sein und egal wie viele solcher Kommentare kommen – ich werde nicht aufhören“, schreibt Anne Wilke und erklärt, dass sie solche Hate-Kommentare „direkt zur Anzeige“ bringt. „Respekt und Anstand sollte immer bewahrt werden! (…) Somit noch mal ein Appell an euch alle: Seid lieb zueinander und schließt nicht von euch auf andere.“

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„Nicht alle Ratten leben in der Kanalisation“

Anna Wilken hat für ihren Post den Namen der Kommentatorin unkenntlich gemacht. Sie erklärt: „Habe aus Nettigkeit ihren Namen für das Posting entfernt. Da sie öffentlich kommentiert hat, hätte ich es auch so zeigen können…aber machen wir hier lieber nicht.“ Außerdem schreibt sie: „Karma regelt!“

Für ihren Post bekommt die Ex-GNTM-Teilnehmerin viel Zuspruch. Allerdings bekommt die Kommentar-Schreiberin nun von Annas Community Hate ab. „Nicht alle Ratten leben in der Kanalisation“, schreibt Influencerin Jana Heinisch. Ein Fan möchte am liebsten zur Voodoo-Puppe greifen und eine Userin schreibt: „Widerlicher Kommentar und das auch noch von einem Mama-Blog.“ Ein Fan fordert daher: „Der Name sollte öffentlich gezeigt werden. Wer austeilt, sollte auch einstecken können. Unfassbar.“

Die Kolleg*innen von wmn.de haben Anna im November 2021 zur „weekly heroine“ ernannt. Mit ihnen sprach sie über ihre Endometriose.

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