Netflix klagt gegen das inoffizielle Bridgerton Musical: Macherinnen hatten keine Lizenz

Das „Bridgerton“- Musical von Abigail Barlow und Emily Bear begeisterte viele Zuschauer*innen auf TikTok. Es wurde sogar mit einem Grammy geehrt. Jedoch sind sie laut Netflix nun einen Schritt zu weit gegangen. Daher werden sie nun von dem Streaming-Anbieter verklagt.

Das steckt hinter der Klage

Am 29.07. reichte Netflix Klage gegen die Urheberinnen des inoffiziellen „Bridgerton“-Musicals ein, wegen Urheberrechtsverletzung. Die Klage wurde in einem Bezirksgericht in Washington DC eingereicht. In den Gerichtsakten steht, dass die beiden sich mit dem geistigen Eigentum der Netflixserie eine internationale Marke aufbauen wollen. „Bridgerton spiegelt die kreative Arbeit und den hart erarbeiteten Erfolg von Hunderten von Künstlern und Netflix-Mitarbeitern wider“, betont der Streaming-Anbieter in der Gerichtsakte. Alle Rechte liegen also bei Netflix, Barlow und Bear hatten keine Lizenz verhandelt.

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Netflix war zunächst unterstützend

Als das Musical auf TikTok begann, verhielt sich der Streaming-Anbieter und die Produzentinnen der Shows zunächst unterstützend. Emily Bear und Abigail Barlow erhielten sogar einen Grammy für das beste Musical-Theater-Album.

Nun verkauften die beiden Konzertkarten, unter anderem in Washington DC und in London. Die Karten in Washington DC kosten um die 149 US-Dollar. Der Merch-Shop ist ebenfalls für den Streaming-Anbieter bedenklich.

Hier findet ihr alles zu ihrer Grammy-Nominierung und der Erfolgsgeschichte.

Produzentin und Autorin unterstützen Klage

Die Produzentin Shonda Rhymes und die Autorin der Romane Julia Quinn unterstützen Netflix in ihrem Vorhaben, da sie nun sich das „geistige Eigentum aneignen und einen finanziellen Vorteil haben“. Quinn hatte sich gefreut, als der Hype um das „The Unoffical Bridgerton Musical“ begann. „Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen dem Komponieren auf TikTok und dem Aufnehmen und Aufführen zu kommerziellen Zwecken“, betont Julian Quinn.

Diese Stars haben neben Abigail Barlow und Emily Bear 2022 einen Grammy gewonnen.

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