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Yummy! Diese Emojis kennt in Japan jedes Kind!

Bei einigen Emojis auf dem Handy habt ihr euch bestimmt schon gefragt: Was für Symbole sollen das sein? Hier gibt’s die Erklärung.

Emoji-Bedeutungen: Was sind das für komische Symbole?
Emoji-Bedeutungen: Was sind das für komische Symbole? Wir klären auf! Credit: via canva.com

Diese Emojis versteht man nur in Japan

Wahrscheinlich habt ihr euch auch schon das ein oder andere Mal gefragt, was einige Emojis bei WhatsApp und Co. eigentlich für eine Bedeutung haben. Besonders in der Kategorie „Essen und Trinken“ gibt es Emojis, die man in Deutschland nicht versteht. Was diese Emojis 🍙 🍡 🍮🍧 🍥 bedeuten und warum sie in Japan jedes Kind kennt, verraten ich euch hier.

Emojis made in Japan

Das Wort Emoji stammt aus Japan und bedeutet so viel wie „Bildschriftzeichen“. Typografische Zeichen gibt es zwar schon seit dem 19. Jahrhundert, aber erste Ende des 20. Jahrhunderts entwickelten sich die Emojis, wie wir sie heute kennen. Shigetaka Kurita entwarf die ersten digitale Emojis für den japanischen Mobilfunkanbieter DoCoMo in den 1990er Jahren. Ab 2010 wurden Emojis dann auch außerhalb der asiatischen Länder bekannt. Mittlerweile sind sie auf Social Media nicht mehr wegzudenken. Der 17. Juli ist mittlerweile sogar der offizielle Emoji-Tag.

Und da Emojis ursprünglich aus Japan kommen, gibt es auch einige Symbole und Zeichen, die man auch nur dort sofort versteht.

Emojis: Das bedeuten sie wirklich

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🍙 = Onigiri, das quadratische Reisbällchen

Dieses Emoji, das wie ein weißes Dreieck mit einem schwarzen Würfel davor aussieht, stellt einen Reisball dar. In Japan nennt man es Onigiri. Das Quadrat soll ein Nori-Blatt, aus essbaren Meeresalgen, sein. Onigiri gibt es in Japan entweder kugelförmig, länglich oder auch quadratisch. Der Reis ist für gewöhnlich gewürzt. Meist sind Onigiri auch mit Gemüse, Fisch oder Fleisch gefüllt.

In Deutschland isst man häufig ein Sandwich oder ein Brötchen, wenn der kleine Hunger kommt. In Japan isst man stattdessen Onigiri als Zwischenmahlzeit. Die Reisbällchen gibt es in jedem Supermarkt oder Convenience Stores ab umgerechnet 1 Euro.

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🍡 = Dango, eine beliebte Süßigkeit in Japan

Drei bunte Kugeln auf einem Stock? Das Emoji zeigt eine sehr beliebte japanische Süßigkeit, genannt Dango (auf Deutsch: Kloß). Aus Reismehl und Wasser werden diese kleinen Klöße hergestellt und auf einen Spieß gesteckt. Es gibt unterschiedliche Arten von Dangos. Manche werden mit süßen Bohnenpasten umhüllt, andere mit Sojabohnenmehl bestreut. Das Emoji zeigt übrigens ein Hanami Dango. Es ist als Streetfood sehr beliebt und wird für Fotos auf Instagram gerne verwendet. In Japan kann man Dangos in fast jedem Supermarkt kaufen. Drei Spießen mit je drei Klößchen kosten hier umgerechnet 70 Cent. Die klebrige-süßen Dangos sind auch die Lieblingssüßigkeit meiner Schwiegermutter – und da ist sie nicht allein.

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🍮 = Pudding, mit einem besonderen Trick

Dieses Emoji erkennen vielen vielleicht sofort. Es stellt einen Karamellpudding dar. In Japan ist dieser Pudding am beliebtesten und in jedem Supermarkt oder Convenience Stores zu finden. Doch man isst den Pudding in Japan nicht einfach aus dem Plastikbecher. Da die Karamellsoße am Becherboden ist, muss man den Pudding eigentlich auf einen Teller stürzen und dann erst genießen.

Damit der Pudding auch so schön aussieht wie auf dem Emoji und nichts kleben bleibt, haben die japanischen Becher einen kleinen Haken am Boden. Auf TikTok zeigen User*innen den „Japan Pudding Hack“. Ich hab es ausprobiert und muss gestehen, dass es bei mir auch ohne den Haken sofort funktioniert hat. Übrigens: Ein großer Pudding kostet in Japan nur etwas mehr als 1 Euro.

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🍧 = Kakigōri, geschabtes Eis mit Sirup

Dieses Emoji sieht aus wie ein Eisbecher, doch ist es nicht mit diesem Emoji 🍨 zu verwechseln. Es stellt nämlich kein normales Speiseeis dar, das man in Deutschland in jeder Eisdiele bekommt. Kakigōri bedeutet so viel wie „geschabtes Eis“. Von einem Eisblock wird Eis abgeschabt und die Eisflocken dann in einem Becher gesammelt, bis eine Art Eis-Hügel entsteht. Auf das geschabte Eis kommt dann Sirup. Beliebt sind Erdbeere, Kirsche, Melone oder Zitrone aber es gibt auch Matcha-Geschmack und vieles mehr. Zusätzlich kommt dann manchmal noch Kondensmilch zur weiteren Süße dazu. Es gibt auch Kakigōri mit Früchten, Bohnenpaste oder auch Cream. Das Eis gibt es ab etwa 3 Euro zu kaufen.

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🍥 = Kamaboko, eine Blume aus Fischfleisch

Was aussieht wie eine Blüte oder ein Schneeball mit einem pinken Kringel, stellt Kamaboko dar. Das Emoji zeigt ein japanisches Lebensmittel, das man häufig als essbare Deko oder als Einlage in Suppen oder Nudelgerichten findet. Kamaboko besteht aus verarbeitetem Fischfleisch und ist keine neuzeitliche Erfindung, sondern wurde in Japan schon im 14. Jahrhundert hergestellt.

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Das Bubble-Tea-Emoji nennt man in Japan Tapioca Milk Tea

In Deutschland waren Bubble Teas lange Zeit verpönt und erleben erst seit Kurzem ein Comeback. In den asiatischen Ländern, wo Bubble Teas ursprünglich herkommen (sie wurden in den 1980er Jahre in Taiwan erfunden), waren sie nie weg.

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Die kleinen Perlen im Getränk werden in Japan Tapioca genannt, die Tees selber nennt man hier Tapioca Milk Teas. Die essbaren Kügelchen werden nämlich aus Tapioka hergestellt, einer Stärke, die aus der Maniokwurzel gewonnen wird. Tapioca ist in Japan nach wie vor im Trend und so zahlt mal ab 4 Euro für einen Becher in einem Shop. Man kann das Getränk aber auch leicht zu Hause selber machen, wie dieses TikTok zeigt.

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Selfies-Storys aus Japan

Anfang 2021 hat sich unsere Redakteurin Rosalie ihren Traum erfüllt und ist mit ihrem japanischen Ehemann nach Kyoto ausgewandert. In ihrer Kolumne schreibt sie über ihre Liebe zu Animes, japanischem Essen und zeigt uns die aktuellen TrendsIhre Stories findest du hier.

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