TikTok-Star Julesboringlife wehrt sich

Influencerin Jule Nagel alias Julesboringlife zeigt sich auf Social Media ungefiltert und authentisch, was sie bei ihren sechs Millionen TikTok-Follower*innen sehr beliebt macht. Wie viele Influencer*innen wird Jule aber durch diese Reichweite auch oft das Ziel von Hatern. Wie sie damit umgeht, verriet sie Selfies.com.

Jule holt sich Tipps vom Coach

Jule zeigt als Julesboringlife ihren kompletten Alltag auf TikTok. In einem Video sprach sie dort auch schon darüber, dass sie mal bei einen Coach war. Im Kampf gegen die vielen Hater-Kommentare hat sie sich präventiv Support geholt. Bei einer Reichweite, wie Jule sie hat, sind die Hasskommentare und private Nachrichten, die sie an manchen Tagen runterziehen können, leider trauriger Standard. „Da ist eigentlich alles dabei, also von privaten Nachrichten bis zu Kommentaren“, verrät sie im Selfies.com-Interview.

Das Thema Hate-Speech ist dem Unternehmen TikTok wichtig, aber ganz abschirmen kann man die Content Creator*innen vor dummen Sprüchen dann eben doch nicht.

Die Stuttgarterin verrät Selfies: “Ich habe mir mal von einem Coach Tipps geholt, mit der ich das alles bespreche. Das ist auch nichts, für das man sich schämen sollte. Es ist besser, wenn du darüber sprichst – bevor du schon in ein Loch gefallen bist“, sagt sie. Es geht ihr um Präventivmaßnahmen. „Dann kann man dich davor stärken und schützen, aber wenn es schon zu spät ist, ist es schwerer dich da herauszuholen.“

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Julesboringlife: Mutter Tanja steht ihr immer bei

Jule musste die schweren Zeiten nie alleine durchstehen. An ihrer Seite war immer ihre Mutter, Powerfrau Tanja. „Meine Mama unterstützt mich da auch ganz toll“, sagt Jule stolz. TikTok-Buddy Twenty4Tim hatte vor Kurzem seiner Community gestanden, dass er gestalkt und öffentlich bedroht wurde.

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So geht Jule mit Hate-Speech heute um

Mit ihrer jetzigen Situation ist Jule sehr zufrieden, Hater-Kommentare nehmen sie mittlerweile nicht mehr so mit wie früher: „Es tut mir auch echt gut und inzwischen muss ich sagen interessiert es mich schon noch, aber nicht mehr so stark wie früher.“ Die Teenagerin hat einen Weg gefunden, sich nicht von Hater-Kommentaren runterzuziehen: „Ich versuche mich auf die positiven Kommentare zu fokussieren.“

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