„funk“-Moderator hat seltene Krankheit

Leeroy Matata, der eigentlich Marcel Gerber heißt, ist eine echte YouTube-Legende. Es gibt kaum jemanden, den der sympathische Rollstuhlfahrer noch nicht vor seine Kamera für das „funk“-Format „Leeroy will’s wissen!“ bekommen hat. Zu Weihnachten gibt es allerdings auf seinem YouTube-Channel auch in diesem Jahr wieder eine ganz besondere Folge mit ihm.

Leeroy Matata sitzt seit 20 Jahren im Rollstuhl

Seit er vier Jahre alt ist, ist Leeroy an den Rollstuhl gebunden. Damals stellte er fest, dass das Laufen nicht mehr so einfach funktioniert. Ärzte diagnostizierten eine juvenile Osteoporose. Doch Leeroy gab nicht auf. Sein Traum: Profi-Basketballer werden. Tatsächlich schaffte er es in den Aktivenbereich der Rollstuhl-Basketballer, wurde Deutscher Meister und kam nicht nur in die U22-Nationalmannschaft, sondern sogar in die 1. Bundesliga. Nach der sportlichen Karriere folgte die Karriere vor der Kamera. Auf YouTube hat er insgesamt über 2,5 Millionen Follower:innen. Auf seinem persönlichen Channel hat er jetzt einen Clip veröffentlicht, der für Gänsehaut sorgt.

Leeroy will’s wissen: Tägliches Training für Traum

„Update: Ich werde wieder laufen!“ – es ist kein Clickbait. Das verspricht Leeroy vorab. Und tatsächlich. In dem fast 20-minütigen Video zeigt er, wie er mit seinem Coach Leon trainiert hat. Ein Jahr lang hat Leeroy alles getan, um wieder auf beiden Beinen stehen und gehen zu können. Er und Leon zeigen ihr Trainingsprogramm und das hat es in sich. Man sieht dem YouTube-Star die Anstrengung an. Muskulatur aufbauen – am ganzen Körper. Seit 20 Jahren sitzt Leeroy im Rollstuhl, die sportlichen Einheiten sind ein echter Kraftakt für ihn. Aber die Chemie stimmt zwischen den beiden, man sieht ihnen auch ein bisschen den Spaß an, den sie haben.

Harte Arbeit für 20 Meter zu Fuß

Am Ende wird Leeroy seine Zuschauer und Trainer Leon nicht enttäuschen. Erst an dessen Hand, dann alleine, schafft es der YouTuber tatsächlich fast 20 Meter zurückzulegen. Wahnsinn! „Das ist krass. Das ist ein gutes Gefühl“, resümiert Leeroy nach seinem Lauf.

Sein neues Ziel? Irgendwann will er vielleicht mal einen Kilometer schaffen. Er kämpft auf jeden Fall dafür, wieder auf die Beine zu kommen und sich und seine Umwelt zu überraschen.