Apetors letzter Stunt ging schief

Schon wieder hat ein Influencer bei gefährlichen Aufnahmen sein Leben verloren: Tor Eckhoff, ein YouTuber aus Norwegen, der auf der Plattform über 1,2 Millionen Fans mit seinen schrägen Stunt-Videos amüsierte, starb bei einem riskanten Dreh. Der 57-Jährige war auf einem eingefrorenen See durchs Eis gebrochen.

Wie die norwegische Zeitung „VG“ online schreibt, ereignete sich der Unfall am 26. November. Tor war in der Nähe der Stadt Kongsberg beim Jakobs-Staudamm unterwegs und muss beim Dreh durchs Eis gebrochen sein. Ein Zeuge hörte seine Schreie und rief Hilfe. Taucher mussten Tor, der als „Apetor“ auf YouTube bekannt ist, aus dem Wasser holen. Er wurde noch in ein Krankenhaus nach Oslo geflogen, dort konnte man sein Leben aber nicht mehr retten. Er starb im Kreis seiner Familie und Freunde.

Der letzte YouTube-Upload von Apetor „Ich bin nicht tot, ich bin 57“

Tor Eckhoff lebte in Sandefjord, Norwegen und arbeite dort in einer Lackfabrik. Als „Apetor“ war er für seine Natur-Aufnahmen und gefährlichen Stunts bekannt. Er war häufig in seinen Videos auf dünnem Eis (im wahrsten Sinne) unterwegs. In der Vergangenheit konnte er sich jedoch immer selbst befreien, wenn er durchs Eis brach.

Besonders traurig: Nur wenige Tage vor seinem Unfall feierte er seinen 57. Geburtstag mit einem YouTube-Clip, der den Titel „Ich bin nicht tot, ich bin 57“ trägt. Darin sieht man Apetor ganz in seinem Element: An der frischen Luft, im Wald, mit einer Flasche Wodka am Rumblödeln.