Frisch geliftet geht’s nach Südafrika für den Designer

Er ist der wohl schrägste Dschungelcamp-Teilnehmer ever: Harald Glööckler zieht Anfang 2022 ins südafrikanische RTL-Camp. Vor allem optisch bringt der Modedesigner ganz viel Glamour und Glitzer mit.

Harald Glööckler (56), der bürgerlich Glöckler heißt, erlebte eine traurige Kindheit. Mit 14 Jahren starb seine Mutter bei einem Unfall, wie er selbst berichtet, soll sein Vater diesen verursacht haben. Bis zu dessen Tod, 13 Jahre nach dem Unfall der Mutter, habe er nicht mehr mit diesem gesprochen. Während das Privatleben litt, machte Glööckler Karriere. Als Modenarr nähte er Abendkleider für Bekannte, machte eine Ausbildung im Modekaufhaus und arbeite als Verkäufer, bis er schließlich am 30. November 1987 das Modegeschäft „Jeans Garden“ in Stuttgart gemeinsam mit seinem heutigen Mann Dieter Schroth (72) eröffnete. Damals bereits verkauften die beiden Eigenkreationen, später wurde der Laden in „Pompöös“ umbenannt und sogar ein gleichnamiges Modelabel gegründet.

Lese-Tipp: Ihr wollt wissen, welche Kandidat:innen 2022 außerdem beim Dschungelcamp dabei sind? Hier erfahrt ihr es.

Harald Glööcklers grüne Oase in Rheinland-Pfalz

2000 zog es den Designer von Stuttgart nach Berlin, damals war er bereits in aller Munde. Dass er zwischenzeitig zu einem der „100 peinlichsten Berliner“ gekürt wurde, ist Harald Glööckler egal. Das Gastspiel in Berlin war nur von kurzer Dauer, 2015 zog es Glööckler und Schroth zurück aufs Land. Gemeinsam leben sie in Kirchheim an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz) in einer 12-Zimmer-Villa mit Baumhaus im Garten – für Schroths Enkel, denn der Ehemann von Glööckler lebte vor dem Kennenlernen in einer heterosexuellen Beziehung.

Harald Glööckler und Ehemann Dieter Schroth im Jahr 2001. Credit: Peter Bischoff/Getty Images

Vorbereitung aufs Dschungelcamp: Mit Schönheits-OPs zum Sieg

Botox, Lippen vergrößern, Wangen anheben – im März 2019 nannte sich Harald Glööckler selbst „wandelndes Ersatzteillager“. Auch sein Haupthaar ist nicht mehr echt, dafür hat er 200 Perücken in seinem Besitz und kann täglich entscheiden, worauf er heute Lust hat. Für seinen Ausflug ins Dschungelcamp hat er schon vor Monaten vorgesorgt und sich bei diversen Beauty-Salons Termine ausgemacht. So gab es eine Auffrischung in Sachen Botox und Permanent-Make-up: Augenbrauen, Lidstrich, Lippen, Bart und Haare auf dem Kopf wurden nachgestochen. Eine Perücke ist im Dschungel also nicht mehr nötig – aber da bekommt er ja eigentlich auch immer einen Hut mit ins Gepäck.