Mit diesem Video ging Rezo durch die Decke

2019 hört man den Namen Rezo aus jeder Ecke. Der Grund? Der YouTuber veröffentlicht im Mai desselben Jahres das Video „Die Zerstörung der CDU“. Und wie der Titel unschwer erkennen lässt, lässt er in dem kein gutes Haar an der Partei und spricht über angebliche Korruption, Inkompetenz und Probleme bei der Klimaschutz-Politik. Das polarisiert und macht ihn in Kürze zu einem der bekanntesten deutschen YouTuber. Sein Video hat inzwischen über 19 Millionen Aufrufe. Durch all die Klicks müsste es in Rezos Geldbeutel klingeln – mit denen hat er aber keinen Cent verdient.

YouTube-Money? Rezo verzichtet

YouTuber können eigentlich Werbeclips vor ihre Videos schalten oder in diese einbetten und so Geld durch Klicks machen. Genau darauf verzichtet Rezo aber bei seinem CDU-Video. Und das, obwohl er mit einer Werbeschaltung ordentlich kassieren würde: Mitte Oktober 2021 zu Gast im Podcast „OMR“ des Marketing-Experten Philipp Westermeyer verrät der Webstar, er könne mit dem Clip „entweder eine hohe fünfstellige, oder eine kleine sechsstellige Summe“ verdienen.

„Die Zerstörung der CDU“

Aber wieso entscheidet Rezo sich freiwillig gegen die sogenannte Monetarisierung? „Das fühlt sich für mich irgendwie unpassend an“, erklärt er im Podcast weiter. Bei „Die Zerstörung der CDU“ ginge es um ernste Themen. Liefe jedoch mitten im Video ein Werbeclip, würde das den Zuschauer aus dem Thema herausreißen. Wie Rezo deutlich macht, steht für ihn an erste Stelle, seine Botschaft zu vermitteln – das Geld verdienen ist offenbar zweitrangig.

Auch 2021 meldet sich Rezo wieder zu Wort

Nach 2019 meldet sich Rezo unter anderem kurz vor der Bundestagswahl 2021 mit weiteren YouTube-Videos, in denen er erneut die Politik großer deutscher Parteien kritisiert. Auch bei diesen verzichtet er auf Werbung. Dafür schaltet der Webstar diese aber bei Clips mit seichteren Inhalten vor und dürfte so auch ohne die Zerstörungs-Videos entspannt seine Rechnungen bezahlen können.

Facts about: Rezo

  • 1992 geboren
  • Seit 2015 bei YouTube aktiv
  • seinen bürgerlichen Namen will er nicht nennen
  • Markenzeichen – seine blauen Haare

Ähnlich wie Rezo setzt sich auch sein YouTube-Kollege LeFloid kritisch mit politischen Themen auseinander. Hier könnt ihr mehr über ihn erfahren.

Abkassieren dank Social Media

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