Amouranth bekommt unmoralische Angebote

Sie zählt zu den weltweit erfolgreichsten Twitch-Stars: Kaitlyn Michelle Siragusa aka Amouranth . Die US-Amerikanerin ist für sexy Livestreams bekannt. Sie zeigt sich gerne leicht bekleidet, leckt bei ASMR-Videos lasziv das Mikrofon ab. Das hat Erfolg: Im Oktober 2021 verzeichnet sie laut „StreamElements“ unter allen Twitch-Streamerinnen die meisten Zuschauerstunden (3,1 Millionen). Durch ihre Reichweite hat die Influencerin einige Werbe-Kooperationen. Die bringen ihr aber nicht nur viel Geld ein, sondern sie auch schon einige Male in unangenehme Situationen.

War diese Einladung grenzüberschreitend?

Via Twitter berichtet Kaitlyn ihren Fans Mitte November 2021 von einem befremdlichen Gespräch mit einem Geschäftspartner. Die zwei einigen sich vor kurzer Zeit auf eine Kooperation, sind deshalb per Smartphones im Austausch. Nach einigen Monaten lädt der Mann Amouranth jedoch inmitten eines Business-Gesprächs zu einem Dinner ein und löst bei ihr Unbehagen aus. „Ich habe mich sofort unwohl gefühlt und war unsicher, wie ich auf den Vorschlag, sich persönlich zu treffen, reagieren soll“, erinnert sie sich.

Amouranth antwortet deshalb nicht auf die Frage, verärgert ihren Geschäftspartner dadurch aber offensichtlich: Sein Ton wird aggressiver, er droht, den Deal platzen zu lassen und bezeichnet sie als „unprofessionell“. Die Geschäftsbeziehung ist für die Streamerin damit vorbei. Rückblickend vermutet sie, dass ihr Geschäftspartner damals ihre Internet-Rolle mit ihrer echten Person verwechselt. Es widere sie an, dass er sie deshalb in eine „potenziell gefährliche Situation“ gedrängt hat.

— Amouranth (@Amouranth) November 17, 2021

Amouranth antwortet deshalb nicht auf die Frage, verärgert ihren Geschäftspartner dadurch aber offensichtlich: Sein Ton wird aggressiver, er droht, den Deal platzen zu lassen und bezeichnet sie als „unprofessionell“. Die Geschäftsbeziehung ist für die Streamerin damit vorbei. Rückblickend vermutet sie, dass ihr Geschäftspartner damals ihre Internet-Rolle mit ihrer echten Person verwechselt. Es widere sie an, dass er sie deshalb in eine „potenziell gefährliche Situation“ gedrängt hat.

Darum teilt Amouranth die Geschichte im Netz

Amouranth ist das Szenario nicht fremd: „Ich war schon so oft in ähnlichen Situationen“, erklärt sie in ihrem Tweet. Sie geht davon aus, dass es nicht nur ihr so geht, sondern auch vielen weiteren Frauen innerhalb und außerhalb der Social-Media-Welt. Durch das Teilen ihrer Geschichte hofft sie, etwas zu einem professionelleren Umgang mit Frauen im Arbeitsumfeld beizutragen.

Das sagen Amouranth‘ Fans

Die Fans der Twitch-Streamerin stärken ihr den Rücken. Ihr Post erhält nicht nur über 12.000 Likes, er wird auch vielfach kommentiert. „Ich habe schon viele Geschäftsessen abgelehnt, um mich nicht privat treffen zu müssen. Ich kann mir gut vorstellen, was seine wahren Absichten waren“, solidarisiert sich eine Followerin mit Amouranth. Ein anderer User räumt ein, dass Geschäftsessen an sich zwar üblich seien, die Androhung eines Deal-Bruchs bei Ablehnung eines Dinners jedoch nicht. Viele Fans des Webstars zeigen sich deshalb erleichtert, dass er nicht auf das Treffen eingegangen ist.