Fynn Kliemann schießt gegen seine Kritiker und die Presse

Kliemann-Masken-Skandal, die nächste Runde. Der deutsche Influencer, der durch das Böhmermann-Team bei „ZDF Royale“ mit seinem Masken-Skandal aufflog, hatte sich für seine Fehler entschuldigt. Danach wettert Fynn jetzt aber gegen seine Hater und die „woke“ Szene. In einer Instastory erklärt er lang und ausführlich, dass er sich als Opfer sehe und alle ihn zu Unrecht verurteilt hätten. Die ersten Reaktionen fallen alles andere als gnädig aus.

Fynn Kliemann lässt seine Wut auf Instagram raus

Am Sonntagabend meldet sich Fynn Kliemann auf Instagram erneut zu Wort. Zuletzt hatte er dort in einem Insta-Post gezeigt, dass er seine Einnahmen aus den Masken-Deals an gemeinnützige Organisationen spenden wolle. Kurz danach wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen den Influencer gestartet hat. Betrugsverdacht. Das wird dem kreativen Kopf langsam zu viel. Er wettert nach den Schlagzeilen auf Social-Media rum.

Wie es aussieht, filmt sich Kliemann spontan in einer Scheune auf dem Kliemannsland. In seiner hektischen Videobotschaft meckert er, dass die Presse sein „gesamtes Leben zerstört“ habe. „Hier stellen sich Menschen einfach über andere und entscheiden, wer sie zu sein haben“, lautet seine Zusammenfassung.

Twitter und Co. kommentiert Fynns Video

Und wie sind die Reaktionen zu seinem Video? Einige werfen ihn in dieselbe Schublade wie die Schwurbel-Gang Michael Wendler, Attila Hildmann und Xavier Naidoo. Autsch.

Ein guter Ratschlag kommt von einer Twitter-Nutzerin. Sie warnt Fynn davor, weiter Leute gegen sich aufzubringen. Wer weiß, was Journalisten noch für Leichen ausgraben könnten.

Für alle, die sich seine Moppershow nicht anschauen wollen, gibt es hier eine kurze Zusammenfassung seiner Aussagen, die manche an Donald Trump (evil!) erinnern.

Fynn Kliemann ist „anders“, das ist doch gut. Aber er ist halt auch der Typ, der gesagt haben soll: „Krise kann auch geil sein“. Was die Menschen auf Twitter so stört, ist, dass er sich jetzt von anderen abheben will und die Medien, die nur über die Geschehnisse berichten, als „wildgeworden“ und Kritiker*innen als „woke linke Szene“ bezeichnet. Nicht die feine Art.

Ist mit Fynn alles okay, oder geht’s ihm nicht so gut? Ein Twitter-Nutzer hat da so eine Vermutung. Thema Mützen …

„Taggeschau“-Mitarbeiter Oskar ist wie viele entsetzt.

Tara-Louise Wittwer kontert Fynn Kliemann

„Ich finde die Rhetorik sehr gefährlich“, sagt auch Influencerin Tara Wittwer. Sie erklärt in einem ausführlichen TikTok: „‚Anders sein‘ wird hier glorifiziert und hat auch absolut nichts mit der eigentlichen Thematik zu tun. Es wird sich an manipulativer Rhetorik bedient, die am Ende nichts anderes ist als Werbung und ihn selbst als Opfer darstellen lässt.“

Taras Fazit zu der Nummer lautet: „Wir sind das Problem. Alle.“ Natürlich, alle anderen, nur nicht er.

Sinnfluencer werden kritisiert: Auch Diana zu Löwen hat’s schon erwischt. Was sie dazu sagt, erfahrt ihr hier.